mRADAR – Entwicklung eines berührungslosen Systems zur Überwachung der Vitalfunktionen

mRADAR ist ein von INNOKREA entwickeltes kontaktloses Überwachungssystem, das zur Erfassung von Vitalparametern mithilfe von mmWave-Radartechnologie konzipiert wurde. Die Technologie basiert auf früheren Forschungsarbeiten von Wissenschaftlern der Technischen Universität Danzig und der Medizinischen Universität Danzig.

mRADAR befindet sich derzeit in der Entwicklungsphase TRL4 → TRL5.

Branche
Forschung und Entwicklung Medizintechnik
Umfang
Embedded-Software Softwareentwicklung

Herausforderung

Die Überwachung der Vitalparameter von Patienten stützt sich nach wie vor weitgehend auf Lösungen, die einen direkten Kontakt mit dem Körper erfordern – wie beispielsweise Elektroden, Atemgürtel oder vom Patienten getragene Sensoren. Dies bedeutet eine zeitaufwändige Vorbereitung auf die Untersuchung, den Einsatz von Einwegmaterialien und eingeschränkte Möglichkeiten für die Langzeitüberwachung außerhalb des Krankenhauses.

Gleichzeitig stellen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, darunter auch Herzinsuffizienz, nach wie vor eine der größten Herausforderungen für das moderne Gesundheitswesen dar. Weltweit leben mehr als 64 Millionen Menschen mit Herzinsuffizienz, und Veränderungen der Herzfrequenz und der Atmung sind oft die ersten Anzeichen für eine sich verschlechternde Gesundheit. Die frühzeitige Erkennung solcher Veränderungen kann die Zahl der Krankenhausaufenthalte verringern und die Behandlungsergebnisse verbessern.

Die größte Herausforderung des Projekts bestand darin, eine Lösung zu entwickeln, die eine automatische, schnelle und vollständig berührungslose Überwachung der Vitalparameter mit einer Genauigkeit ermöglicht, die für den Einsatz in der klinischen Praxis und in der häuslichen Pflege geeignet ist.

Lösung

INNOKREA entwickelt mRADAR – ein intelligentes System, das mithilfe von Millimeterwellen-Radartechnologie und Algorithmen der künstlichen Intelligenz die Vitalparameter von Patienten berührungslos überwacht. Das System analysiert Mikrobewegungen des Brustkorbs, die mit der Herzaktivität und der Atmung zusammenhängen, wodurch Elektroden und andere Kontaktsensoren überflüssig werden. Die Daten werden automatisch durch Algorithmen zur Signalanalyse und Mustererkennung verarbeitet, was die frühzeitige Erkennung von Anomalien ermöglicht.

Der Arbeitsumfang umfasste unter anderem:
• die Konzeption der Architektur eines Geräts mit mmWave-Radar,
• die Entwicklung von KI-Algorithmen zur Analyse biologischer Signale,
• die Implementierung von 12 Analysefunktionen zur Unterstützung der Beurteilung des Zustands eines Patienten,
• eine automatische Kalibrierung, die die Vorbereitungszeit für die Untersuchung auf weniger als eine Minute reduziert,
• Entwicklung einer Lösung, die sowohl für den Einsatz in medizinischen Einrichtungen als auch für die Überwachung zu Hause geeignet ist.

Das Projekt wird nach den Methoden der Forschung und Entwicklung vorangetrieben und auf die nächsten Phasen der klinischen Validierung und Markteinführung vorbereitet.

Geschäftliche Wirkung

Die derzeit in der Entwicklung befindliche Lösung zielt auf die steigende Nachfrage in den Bereichen Fernüberwachung von Patienten (Remote Patient Monitoring, RPM) und digitale Gesundheitsversorgung ab, die in Europa und weltweit ein rasantes Wachstum verzeichnen.

Zu den wichtigsten geschäftlichen und betrieblichen Vorteilen zählen:
• eine vollständig kontaktlose Überwachung der Vitalparameter,
• eine Verkürzung der Einrichtungszeit für die Messung um mehr als 50 %,
• der Verzicht auf Einwegmaterialien und eine Senkung der Betriebskosten,

Letztendlich könnte mRADAR in Krankenhäusern, auf Intensivstationen, in Langzeitpflegeeinrichtungen, in Rehabilitationszentren und in der häuslichen Pflege zum Einsatz kommen. Das Geschäftsmodell sieht Partnerschaften mit Integratoren medizinischer Systeme und Anbietern von Fernüberwachungsdiensten (RPM) im Rahmen eines „Device as a Service“-Modells (DaaS) vor, wodurch die Einführung erleichtert wird, ohne dass den Gesundheitseinrichtungen hohe Vorlaufkosten entstehen.

-50% erforderliche Zeitersparnis bei der Vorbereitung einer Messung

-100% Für den Test werden keine Einwegartikel benötigt

12 analytische Funktionen, die die Beurteilung des Zustands eines Patienten unterstützen

Wir suchen Partner aus den Bereichen Klinik und Technologie Wir sind an einer Zusammenarbeit in den folgenden Bereichen interessiert: Klinische Beratung / Pilotprojekte / Weiterentwicklung der Technologie / Usability-Tests / Wissenschaftliche Zusammenarbeit

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Tomasz Klajbor, CEO bei INNOKREA

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